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Literatur
Unterm Birnbaum Klicken für Großversion

Theodor Fontane

Unterm Birnbaum

und andere Erzählungen

480 S., gebunden mit Schutzumschlag, 20 x 12,5 cm.

ET: 03.01.2011
EAN: 978-3-86539-168-1
Artikelnummer: 00224

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Inhalt

Eine Anthologie der großen Werke des bedeutendsten realistischen Erzählers – und noch heute meistgelesenen Autors des 19. Jahrhunderts! Unterm Birnbaum findet der Krämer und Schankwirt Abel Hradschek beim Umgraben die verweste Leiche eines französischen Soldaten. Der Fund wird zum Anlass, einen raffinierten Mordplan auszuführen. Doch die Untat wird dem geldgierigen Hradschek und seiner Frau zum Verhängnis. In Irrungen und Wirrungen erzählt Fontane völlig unbefangen vom Liebesverhältnis zwischen der kleinen Plätterin Lene Nimptsch und dem jungen Baron Botho von Rienäcker, das seinerzeit die Gemüter spaltete und den Roman zu einem großen Erfolg machte. Als die 17jährige Effi Briest den 20 Jahre älteren Baron von Innstetten heiratet, vereinsamt die junge, phantasievolle und lebhafte Frau zusehends. Häufig von ihrem Mann alleingelassen, geht sie fast gegen ihren Willen eine Liebesbeziehung zu dem neuen Bezirkskommandanten Crampas ein, Als Innstetten durch Zufall Briefe findet, die Crampas während der Kessiner Zeit an Effi geschrieben hatte und die Affäre entdeckt, zerbricht die Ehe.

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Autorenportrait

Theodor Fontane

Theodor Fontane (1819-1898) stammte aus einer preußischen Hugenottenfamilie und hieß eigentlich Henri Théodore Fontane. Nach einer Apothekerlehre absolvierte er seinen Militärdienst. 1847 folgte das Pharmazeutenexamen. 1855-70 ist er Korrespondent und Redakteur in England. 1870/71 arbeitet Fontane als Berichterstatter im deutsch-französischen Krieg, wird irrtümlich für einen Spion gehalten und gerät in Kriegsgefangenschaft. Von 1870-89 schreibt er als Theaterkritiker bei der „Vossischen Zeitung“. Erst 1876 wird er freier Schriftsteller, ohne seinen Broterwerb als Journalist, Theater- und Kunstkritiker, Reiseschriftsteller oder Kriegsberichterstatter von regelmäßigen Einkünften abhängig zu machen. 1886 gelingt ihm mit Effi Briest sein erfolgreichster Roman. 1891 wird ihm der Schiller-Preis verliehen; 1894 bekommt er die Ehrendoktorwürde der Universität Berlin zuerkannt. 1898 stirbt Fontane in Berlin an einem Schlaganfall.